Es herrscht bestimmt Freudenstimmung, wenn es auf die Suche nach einem neuen Paar Radschuhe geht. Aus einem großen Fundus an Markenherstellern findet garantiert jeder Fuß seinen Tritt. Anbei werden die Hersteller mit den jeweiligen Besonderheiten aufgelistet.
Schuhgrößen im Verhältnis zur Schuhgrößen Angabe: beispielsweise ist ein Vittoria normal bis breit geschnitten und in der länge Kurz, ein Bont ist bei derselben Größe kleiner, es gibt ihn aber in verschiedenen Breiten.

Der Unterschied zwischen einem Top- und einem Mittelklassemodell beträgt ca. 20 bis 40Gramm. Maximal „nur“ 80 Gramm sind also pro Paar herauszuholen. Die Größentabelle ist immer nur ein grober Richtwert. Jeder Hersteller baut auf anderen Leisten, auch innerhalb einer Marke werden von einem Modelljahr zum anderen Variationen wahrzunehmen sein. Von traditionell sehr schmal wechseln aktuell viele Italienische Schuhersteller auf normale Breiten.

Der Schuh in dem du dich wohl fühlst ist der Richtige und der beste Radschuh ist der, der eng anliegt, der Ferse einen guten Halt bietet, den Zehen eine großzügige Zehenbox spendiert und den Mittelfuß gut stabilisiert.

Drehverschlüsse (BOA), Schnallen, Klettverschlüsse, Ratschen, Schnürung machen den Unterschied im Verschlusssystem aus, Topmodelle haben meist halbe Größen zur Auswahl.

Die Seitenwand ist entscheidend für einen problemlosen Halt, schmerzende oder taube Zehen, Druck auf die Außenkante oder den Ballen sollten nicht vorkommen. Problemstellen nicht durch ein größeres Modell präventiv umgehen, sondern lieber einen anderen Schuh auswählen.Die Innensohlen gleichen als verstecktes Tuning viel aus. Ein Radschuhkauf darf nie aus einem Kompromiss motiviert sein. Der Preis, die Farbe, die Marke, die Mode das Material oder das Verschlusssystem sind alles Nebensachen. Das entscheidende ist die Passform bei geschlossener Funktion. Dabei darf der Schuh beim Gehen unerwartete wie nicht ideale Eigenheiten aufweisen, solange sie beim Pedallieren verschwinden.

Sitzt der Schuh fest aber komfortabel? 

Fußformen sind äußerst individuell, sogar Unterschiede zwischen dem Linken und rechten Fuß treten auf. Das Wichtigste ist dabei auf das eigene Gefühl zu vertrauen. Boa Dreher, Riemen, Ratschen, Schnürsenkel stehen dabei in Konkurrenz. Das altbewährte Schuhband liegt bei der Anpassung klar vorne, lässt sich aber während der Fahrt nicht verstellen und mutet etwas klassisch rustikal an.

Klettverschlüsse lassen sich schnell adjustieren, sind aber aus der Mode gekommen. Ratschen und Riemen umschließenden Fuß schonungslos, fast zu grob. Boa Verschlüsse sind state of the art setzen aber ebenso ein gefühlvolles Schließen voraus deshalb sollte ein Festziehen geübt werden. Erfahrungswerte für die optimale Bedienung der Schließmechanismen sind unerlässlich für lange und konstante Freude.

Die Sohle ist besser je steifer sie ist.

Für die Kraftübertragung sagt das die Logik, für den Komfort braucht es schlüssigere Argumente:
Bleibt sie Sohle formstabil verbiegt sich auch der Fuß nicht und ermüdet dadurch weniger. Diese eher unerwartete Situation setzt sich im Obermaterial fort. Es darf sich der Fußform flexibel anpassen, sollte aber dauerhaft nicht völlig ausweiten. Überbeine und prominente Stellen sollten nicht zu stark erdrückt werden.

Nachfolgend eine Übersicht der hiesigen Marken:

MARKEN

Eine Auswahl. Radschuhe welche in der EU erhältlich sind:

Biomac

Bontrager

Bont

B`Twin (Decathlon)

Catlike

Carnac

Crono

Diadora

DMT

Ekoi

Exustar

Five Ten

Fi’zi:k

Gaerne

Giant

Giro

Lake

Louis Garneau

Luck

Lintaman

Mavic

Northwave

Pearl Izumi

Rapha

Red

Santic

Scott

Shimano

Sidi

Specialized

Spiuk

Suplest

Vittoria