Was ist der Unterschied zwischen Bikefitting, Ausmessung und Radvermessung?

Grundsätzlich haben wir bei Radvermessung.at das Rad nicht neu erfunden. Es werden die Einstellungen nach den physikalischen Hintergründen vorgenommen, aber es werden keine Zentimetermaße gemessen. Ergebnisse die bei Ausmessung der Körperproportionen herauskommen, dienen in erster Linie für die Bestimmung der erforderlichen Rahmenhöhe. Weiters können so die Kurbellänge und Lenkerbreite festgelegt weden. Als Längenangabe erhält man beispielsweise die Sitzhöhe, an die man sich mit einem Maßband zur realen Satteloberkante annähert. Ein Konnex an die individuellen Körpermaße ist garantiert gegeben, aber noch nicht optimal. Alleine die Tatsache, dass schon das eigene Körpergewicht die Satteloberkante unter die gedachte (und darauf bezuggenommene) Linie drückt ist bemerkenswert. Bei unserer „Radvermessung“ handelt es sich um eine dynamische Analyse, einem “bikefitting” während der Bewegung. Es wird der Mensch in seiner Gesamtheit während der Aktivität analysiert. Die Position der Verbindungspunkte zwischen Fahrer und Rad werden in einem längeren Prozess ermittelt. Immer mit dem Hintergrund von physikalischen und ergonomischen Grundprinzipien. Dazu braucht es aber neben einer festen Vorrichtung in die dein Rad fixiert wird, sowohl ein geschultes Auge, als auch Erfahrung in der Umsetzung. Das heißt aber für dich, dass du naturgemäß ins Schwitzen kommst, denn du spielst in diesem Prozess die fahrende Hauptrolle. Du bist sozusagen mittendrin, statt nur dabei!

Fähigkeiten

Gepostet am

April 16, 2020