Die optimale Sitzposition erzeugt bei Triathleten viel Kopfzerbrechen

Die zweite Disziplin im Triathlon verlangt nach viel eiserner Disziplin in Bezug auf die Sitzposition, denn tiefer macht nicht unbedingt schneller. Das werden all jene schon am eigenen Körper erfahren haben, die sich fürs Laufen nicht mehr aufrichten konnten. Die Diskrepanz zwischen dem Triathlonrad selbst, mit tiefer Schnauze und hohem Heck und dem Sportler mit dem Fahrrad zusammen ist meist sehr groß. Wozu eine Triathlonmaschine kaufen wenn das Cockpit nicht tief in den Wind schneidet, da kannst du ja gleich ein Rennrad mit Aerobars aufrüsten. Eitelkeit und Wunschvorstellungen treffen den vom Training geschundenen athletischen Körper. Es prallen Vorstellung und Realität zusammen, sie passen aber nicht.

Triathlon ist schon schwierig genug

Im Triathlon stellt die zweite Disziplin die Aufwändigste dar. Die optimale Sitzposition im Triathlon ist jene die nicht weh tut und beste Voraussetzungen für den nachfolgenden Lauf bietet. Den Unterschied zwischen tiefer Front und überschaubarem Unterarm-Boden-Abstand macht der Trainingszustand, inklusive Flexibilität. Das Niveau welches deine orthopädischen Voraussetzungen markieren, erlauben eine mehr oder weniger gekrümmte Wirbelsäule. Die Optik des Triathlon- oder Zeitfahrrades wird bedeutungslos, der Komfort des Fahrers der darauf sitzt ist entscheidend. Das Aussehen rückt – je länger die Distanz wird – noch mehr in den Hintergrund. Eine Zeitfahrmaschine soll nicht für sich alleine gut aussehen, sondern den Lenker in Aero-Haltung schnittig machen. Schachmatt setzt dich die Länge des Ironman, da braucht sich dein Rad nicht auch noch als Hindernis darstellen.