Ein Bandscheibenvorfall, lateinisch Diskusprolaps oder auch eine Diskushernie haben neben der ursächlichen Zerstörung von Gewebe zwischen Halswirbelsäule und Steißbein unangenehme Auswirkungen auf die versorgten Areale. Mehr Desaster

ohne große sichtbare Katastrophe am eigenen Körper geht nicht. Miserabel ist es nicht nur um das Befinden, sondern auch um die Psyche bestellt, weil die Prognose meist negativ ausfällt.

Demolierung auf kleinster Fläche – Auswirkung auf große Areale – Baustelle im Rücken

Da hilft guter Rat auch nicht, denn die Meinungen gehen betreffend der unmittelbaren Versorgung weit auseinander und zu guter Letzt muss man selber eine Entscheidung treffen. Ob sie die richtige war oder nicht ist Monate später egal, solange man wieder schmerzfrei unterwegs ist.

Doch wie verhält sich dieser Bandscheibenvorfall mit Radfahren?

Eventuell müssen einige Adaptationen am Rad vorgenommen werden (z.B. Lenker höher stellen, Dämpfung am Hinterbau einrichten) aber dein Körper dankt dir deine Wiederaufnahme des radsportlichen Trainings. Mit großer Sorgfalt auf das ursprüngliche Schmerzgebiet (sensibel hinein hören und -spüren) ist Radtraining, egal auf welchem Untergrund, keine Kontraindikation.

Der einzelnen Bandscheibe bekommt körperliches Training genauso gut wie dem Gesamtsystem Mensch. Radsport stellt eine nicht schmerzhafte gut kontrollierbare und sanfte Methode der Sportausübung dar. Die Wirbelsäule wird statisch stabilisiert vorausgesetzt die Rumpfmuskulatur spielt mit. Falls dies noch nicht funktioniert ist sanftes Core Training angesagt.

Viel Erfolg und vor allem Geduld!